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Einsatz der Gruber & Petters- Programme in UPIS

Zl. 39.740/301-Z/A/9/99

Rundschreiben Nr. 4/2000

Verteiler: an alle Schulen, die das Programm der Firma Gruber & Petters verwenden, an alle Landesschulräte/Stadtschulrat für Wien
Sachgebiet: Erstellung der Lehrfächerverteilung mit Hilfe der Gruber & Petters-Software, MDL-Abrechnung
Inhalt: Einsatz der Gruber & Petters-Programme an den Schulen
Geltung: Information der Schuladministration

Sehr geehrte/r Benutzer/in der Gruber & Petters-Software!

Die Neufassung des § 61 GG erforderte eine sehr rasche Umstellung von Tages-Monatsabrechnung auf Stunden-Wochenabrechnung. Der einzig rasch durchführbare Weg, die MDL- Abrechnung weiter zu gewährleisten, war eine Adaptierung der vorhandenen Gruber & Petters-Programme. Die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten entstanden durch das „Aufsetzen“ der MDL-Abrechnung auf das bestehende „Supplierbuch“-Programm Present der Firma Gruber & Petters. Werden hier auch nur kleine Eingabefehler ausgebessert, kann es zu unangenehmen Folgewirkungen kommen. Beim erstmaligen „Normaleinsatz“ zu Schulbeginn 1999/2000 wurden einige Ausbesserungen vorgenommen, die nicht alle Schulen betrafen. Da durch wurde die an sich stabile Version 14.5 (= 15.0) zu den Versionen 15.1 bis 15.5. Die derzeit verwendete Version 15.5 erfüllt wieder die erforderliche Stabilität.

Sollten Sie Hilfestellung benötigen, wäre vor allem mit der zuständigen Hotline der Landesschulräte/Stadtschulrat für Wien Kontakt aufzunehmen. Bei Verdacht auf einen Programmfehler wird von der Hotline die Firma Gruber & Petters kontaktiert.

Liegt tatsächlich ein Programmfehler vor, so ist folgende Vorgangsweise vereinbart:

Die korrigierte Fassung wird von Testschulen auf die Ausbesserung und eventuell neu dazugekommene Fehler untersucht. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten wird die Einsatztauglichkeit festgestellt und die neue Version freigegeben.

Da die derzeitige Situation auch aus Sicht des Bundesministeriums für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten nicht zufriedenstellend ist, soll das Nachfolgeprogramm, das aus einem Guss und mit Windows-Oberfläche konzipiert ist, als UNTIS 2000 (enthält alle Programmteile Mentor, Untis und Present) für das Schuljahr 2000/2001 in Testeinsatz gebracht werden. Dieses Programm wird bereits derzeit in entsprechenden Entwicklungsstadien von Testschulen eingehend geprüft.

Nach gründlichen Einschulungen im Schuljahr 2000/2001 soll es im darauf folgenden Schuljahr 2001/2002 flächendeckend und verpflichtend verwendet werden.

Das Gerücht, die Auszahlungen der MDL würde zurückgehalten, entbehrt jeder Grundlage. Im Gegenteil, der Abrechnungstermin der jede Woche in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Bundesrechenzentrum stattfindet, wurde heuer (Schuljahr 1999/2000) bereits zum frühest möglichen Termin (5. auf 6. Oktober) von einigen Schulen wahrgenommen. Zu diesen Terminen werden alle freigegebenen MDL-Files sofort zur Abrechnung gebracht, sodass je nach Bankverbindung des Lehrers spätestens eine Woche danach die Überweisung auf das jeweilige Gehaltskonto erfolgt. In den vergangenen Jahren (im alten Abrechnungsmodus der

LSR/SSR-weisen Abrechnung) war aus technischen Gründen vor Anfang November keine Abrechnung möglich. Mit dieser nun früher möglichen Auszahlung der MDL ist auch schon das erste Ziel von UPIS-RAP erreicht.

Wien, 1. Februar 2000

Für die Bundesministerin:
Dr. Mahringer

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Rundschreiben Nr. 4/2000

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